... während sich meine Zeitgenossen mit den „Bay City Rollers“ und den „Smokie“ abstrampelten, lief bei mir „Klaus Schulze“, „Tangerine Dream“, „Pink Floyd“ und „Genesis“ ... meist auf kreisrunden, schwarzen Vinyl-Scheiben auf einem Drehteller der zu einem Plattenspieler, vermutlich Jahrgang frühe 50iger, gehörte. Diese Vorlieben brachten mir den Ruf eines „SCHRÄGEN“ ein und DER, ist mir bis heute geblieben. Spätestens als "Tubolar Bells" von Oldfield die Wände erzittern liess, begannen manche sogar zu munkeln .... na ja ihr wisst schon was.
Später wurden die Kollegen von der Disco Fever Welle überrollt und es gelang mir mit "Manfred Mans Earth Band", "Alan Parson Project", "Barclay James Harvest", "Emerson Lake & Palmer", "Queen", Super Tramp, usw. weiterhin den schrägen Abstand zu wahren. Da war noch Pop, New Wave, Speed-, Trash-, und Death Metal in den Tönen, sowie "There is a natural mystic flowing through the air!
Mein erstes Schlagzeug kaufte ich heimlich mit 14 Jahren aus dritter Hand (lach). Ein Tama Royalstar. Mein Vater meinte, das sei doch gar kein Instrument ;-). Die Stiks in den Händen zu halten habe ich von Charlie Weibel gelernt.
Los gings ...... "The Police", "Dire Straits", "AC/DC", "Status Quo" (ein must), "Led Zeppelin", "Blak Sabath", Deep Purple", "Uriah Heep", "Eagels", "Santana", "Everlast", der gute "Eric" und "Frankie Boy" ....
Nein, Nein, meine Kumpels hörten Techno, House, Trance, was das Zuhören nun endgültig zur Nebensache machte. Die Deprimierten unter ihnen fielen dem Dark Wave oder dem Gothic zum Opfer, die Aufständischen dem Punk und die harten Jungs dem Heavy Metal.
Boygroups und Girlbands lösten sich aus der Szene und dominierten die Musik-Welt bis hin zu den sogenannten Castingsshows von heute mit Revivals und Remakes. DJ Ötziii? War das der aus dem Eis?
Zum Blues kam ich erst viel später. Ich durfte nämlich einen gebrechlichen afroamerikanischen Tatergreis mit Hut und Mantel (obwohl etwa 40°im Saal), die Treppe hoch zur Toilette begleiten (schleppen) und wusste da noch nicht, wer "Sam" eigentlich war und wie er meinen musikalischen Horizont erweiterte. "Sam Car", eine Legende in der Blues Szene, mehrfach ausgezeichnet, vergass alle seine Leiden und Gebrechen, als er hinter den Drums sass und spielte was Sache war. Thanks Sam. Thanks for BB King, Buddy Guy, Larry Charlton, Robben Ford, Gary Moore, Jeff Healey um nur ganz wenige zu nennen.
Klar da war noch "Schubert" und seine Kumpanen, aber doch eher schmalbrüstig in meinen Ohren (was ein Fehler war).
Uahhh holy sxxt ... wo sind die Schrägen geblieben? Okay ... es gibt noch ein paar Hip Hopper und Rapper und dann noch dieser Urbangrunge, Trash'n'roll, mit diesen "oberfetten" und krassen Wei.... - sorry forget it. Nicht zu vergessen hingegen die "Pfz"-tss, "Pfz"-tss, "Pfz"- tss etc. etc. in den Bussen, Bahnen, auf den Strassen, in den Ohren.
"HEI", schreie ich zu meinem Jüngsten:" what the hell is that"?? Diesen Song hatten wir doch vorhin schon mal .... ah, nein? Kurz darauf: "jesses ... diese Frau hat einen Ulkus in der Magengrube .... ob sie wohl betreut wird ??? "jep", sagt der Jüngste, wie alle Jüngsten zu den "Alten": "Du hast mal wieder von Musik keine Ahnung".
cool - no prob - alles OK. - keep going! Jeder seinen groove. =8¬D
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prova =8¬D - SESSION AMONG FRIENDS