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Pascal Schwinn / Argo74 - Hardsynced - Mx3.ch

Hardsynced

20 plays
Techno, Dance
9 tracks

Added on 12 July 2019

Album
Vegas
Year of creation
2018
Label
iM
Tags
145bpm, edm, psytrance, hardtrance, classic trance, trance

Credits and thanks

Hardsynced - Track Nummer 2 auf meiner Single "Vegas"

Hardsynced - oder hart synchronisiert - wird eigentlich fast jeder in unserer westlichen Gesellschaft, ja beinahe schon weltweit. Schon in der frühkindlichsten Erziehung wird in der Regel Autoritär und Streng erzogen. Es wird mit den Kindern geschimpft, ihnen Angst gemacht, sie werden gedemütigt oder ähnliches. Das emotionale Zwangskorsett wird schon früh erschaffen, die entsprechenden Verhaltensmuster dazu liegen dann jeweils tief. In der Schule wird schon früh der Leistungsdruck anerzogen. Benotungen und Bewertung sind an der Tagesordnung, doch sollte man doch nicht richten, auf das man selber nicht gerichtet wird? Doch wurde Eltern nicht gleich erzogen? Der Apfel fällt nicht weit vom Stamme, dies in einem durch- und durch emotionalen Sinne. Den Kindern wird Angst gemacht vor genau jenen Dingen, welche die Eltern selber befürchten und kaum einem gelingt es, diesen Zyklus zu durchbrechen. Das emotionale Shining wird weitergegeben, vererbt.

Doch auch den Eltern wurden jene Dinge beigebracht von den Grosseltern und diese Kette kann sehr weit zurückreichen. So macht es wohl keinen Sinn, den schwarzen Peter irgendjemandem in dieser Kette zu zu schieben.
Systematisch gesehen sind ja die ganzen Ängste stark gesellschaftlich verhaftet. Der Leistungdruck wird generiert durch die Leistungsgesellschaft, die Ängste geschürt durch Gesellschaft, soziales Gefüge und nicht zu letze den Staat. Gendering wird betrieben, von anfang an. Der durchschnittliche Knabe spielt Zorro, den Cowboy, den Ritter, währenddessen die Mädchenrolle auf süss, hübsch und Prinzessinnenhaft stigmatisiert wird. In der Folge hat der Mann das Gefühl, den Helden spielen zu müssen, Härte und Strenge vor Tränen walten zu lassen (die wird dann gerne mal verkneift oder es wird in den Keller gegangen weil "man" sich so sehr schämt für die eigentlich eigenen Gefühle) währenddessen auf der weiblichen Gegenseite gerne mal Hysterie grossgeschrieben wird.

Doch vom emotionalen Potential sind beide Geschlechter gleich. Jeder kann Lieben oder Hassen, Verachten oder Schätzen, sich Fürchten oder sich Freuen. Da gibt es nichts, was einen Unterschied machen würde, vom Prinzipe her. Was eigentlich Feminismus auf der einen Seite, aber auch Chauvinismus auf der anderen Seite ad absurdum führen sollte.
Doch sind jene Muster tief eingeprägt, Pattern aus der Kindheit, mit Schelte, Prügel und Angstmacherei anerzogen. Das eigentlich falsche, duale Prinzip von Gut und Schlecht, beinahe Dogmatisch anmutend in die Seele getrieben seit tausenden von Jahren, doch macht dies den Menschen authentisch? Authentisch im Gefühlswesen?

Schlage ich den Bogen zur modernen Psychologie sollten Gefühle nicht unterdrückt werden. Man sollte sich mit dem eigenen Korsett beschäftigen, bei manchen liegt dies sehr eng und engt ensprechend ein. Gefühle wollen akzeptiert werden. Gefühle haben einen Ursprung. Vieles wird anerzogen, doch ist diese Erziehung richtig oder stark Systemgetrieben und durch eigene, seelische Quetschungen verursacht, in einem langen Rattenschwanz aus Interfamiliären und Gesellschaftlichen "Traditionen"? Achtet Mann oder Frau die eigene Seele, das eigene Gefühlswesen nicht, sind früher oder später Depressionen, Zwangsstörungen, Neurosen, Angststörungen etc. etc. die Folge.

Doch auch im "östlichen" Sinne können Chakren oder Gefühlszentren blockiert sein. Die emotionale Energie (das Manna, Prana, Chi etc.) fliesst nicht mehr, Krankheit, Blockaden und Stillstand sind die unweigerliche Folge. Die Traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur setzt doch genau auf dieses Prinzip, den Flusse wieder in Gange zu setzen. Und so gibt es wohl ein emotionales Ideal, frei von Zwangsvorstellungen, Indoktrination und Dogmen. Aber wo genau ist der Platz dafür in der heutigen, mo(r)denen Gesellschaft. Genaugenommen besitzen doch 99% der Menschen weltweit mehr oder weniger einen Sklavenstatus.

In einem System, wo Konkurrenz gross geschrieben wird hat es für eigentlich gleich geartete Seelen nicht viel Platz für ein sinnvolles miteinander. Gewinnmaximierung (erste Lektion VWL/BWL) wird als das herrschende Dogma indoktriniert: "Die Gewinnmaximierung ist das oberste Ziel der Privatwirtschaft". Es wird "gekämpft" und geschunden für Gewinn und Profit, doch das Individuum hat nicht mal viel davon. Lemminghaft rennt man den herrschenen Prinzipien hinterher, ohne jene zu hinterfragen, bleibt man als Lemming stehen gilt man als Sonderling, Asozial oder psychisch Krank. Doch ist dies richtig? Das anerzogene Gefühlskorsett hat man, es lässt sich aber auch überwinden. Dafür muss man jedoch Kontakt herstellen, Kontakt zur eigenen Seele im Primären. Die Gefühle annehmen und Besinnen. Ändern, was nicht passt oder keinen Sinn macht. Schritt für Schritt auf dem Individuellen Wege. Hat Mann oder Frau nun den Freien Willen oder nicht?

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