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Wir befinden uns im All. Oder irgendwo in einer anonymen Grossstadt. Der Klangteppich jedenfalls, den das Trio Arbre aus der Westschweiz ausrollt, wird lang und länger, und was darauf anklingt, scheint in einem grossen Traum ineinander zu verschmelzen – das Flügelhorn, mit dem Paul Butscher unserem Gemüt schmeichelt, Xavier Almeidas klares, repetitives und knorriges Schlagzeug und Mélusine Chappuis’ präpariertes Piano und seine verspielten elektronischen Geräte. Das junge Kollektiv, das die Grenzen zwischen Jazz, Indie-Rock, Psychedelik und Elektronika auslotet, gibt es erst seit ein paar Jahren, doch es tourt munter über die Bühnen Westeuropas. Dort umhüllt Arbre die Zuhörerinnen mit einer leicht unheimlichen Wohligkeit, die an einen gewissen Nils Petter Molvær erinnert, der dem Jazz Ende der Neunziger eine gänzlich neue Klangsprache erfunden hat und dafür auch in der elektronischen Clubszene gefeiert wurde. Den Kopf können Sie hier getrost abschalten.

Schaffhauser Jazzfestival, Schaffhausen
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