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Bands at Rock'n Roll Kingdom

Am 15. April 1981 nahm die Interessengemeinschaft Luzerner Musikerinnen und Musiker den Betrieb in der früheren Strafanstalt Sedel mit der Vermietung von Proberäumen an Bands, einzelne Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Musiksparten auf. Zwei Jahre später wurde «The Club» eröffnet: In der seinerzeitigen Kantine der Strafanstalt werden seither jede Woche Konzerte lokaler, nationaler und internationaler Bands, Musikerinnen und Musiker gegeben.

Seit 45 Jahren ist der Sedel eine Erfolgsgeschichte mit Ausstrahlung weit über Luzern und die Zentralschweiz hinaus. Mehr als 70 Bands proben in den Zellen im Sedel und beleben die Schweizer Musikszene mit ihren Konzerten.

Diesen Bands, Musikerinnen und Musikern – grösstenteils engagierte Amateure – ist die Fotoausstellung «Bands at Rock’n Roll Kingdom» gewidmet. Die professionellen Fotografen Fredy Amstalden und Urs Roth-Cuony haben in einem mehrjährigen Projekt mehr als 30 Bands und einzelne Musikerinnen und Musiker während ihrer Probearbeit im Sedel und an Konzerten portraitiert. Eine Auswahl der dabei entstandenen Bilder wird in der Ausstellung gezeigt.

Alle Bilder sind «live» entstanden, nichts ist künstlich inszeniert oder mit KI «angereichert». Jedes Bild spiegelt die Emotionen der Künstlerinnen und Künstler, die im Moment der Performance eins mit ihrer Musik sind. Jedes Bild ist damit auch ein Unikat: Die Emotion, Mimik und Gestik der Musikerin, des Musikers entsteht aus dem Moment, aus der Interaktion zwischen Musik, Performance und Publikum. Sie wird sich genau so nicht wiederholen.

Diese Ausstellung will mit den gezeigten Fotos und den Konzerten an der Vernissage und an den beiden Wochenenden den Besucherinnen und Besuchern die lebendige, vielfältige und auch alternative Schweizer Musikszene näher bringen. Die Schweizer Musikkultur besteht nicht nur aus den grossen Namen der klassischen und der populären Musik, sondern wird ganz wesentlich getragen von einer breiten und lebendigen Amateurszene in allen Sparten des musikalischen Schaffens. Die Ausstellung gibt diesem kulturellen Engagement eine öffentliche Plattform, fokussiert auf die alternative Musikszene.

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