mit "A New Day"
Man kennt die Songs. Aber nicht so. Man hört Melody Gardot, dann Bruno Mars, dann Toto. Eine Setliste, die nicht vorgetrampelten Pfaden folgt, sondern mit bekannten Klängen neue Wege einschlägt.
Die Songs kommen von anderswo. Aber A NEW DAY macht daraus weder einen Hehl noch einen Dienst nach Vorschrift. Die sechsköpfige Formation versteht es, bekannte Songs nicht einfach zu reproduzieren, sondern sie kreativ neu zu interpretieren. Originals werden auseinandergenommen, neu arrangiert und mit eigener musikalischer Handschrift wieder zusammengesetzt. Überraschend, frisch und immer mit Respekt vor dem Song.
Zwei Stimmen stehen im Zentrum: Alison und Anna. Das Duo trägt den Abend, ohne ihn zu dominieren. Dahinter: Paule an der Gitarre, Pascal an den Keyboards, Meini am Bass, Sandro an den Drums. Und manchmal Al Stonehouse am Saxophon - weil eine Band, die eh schon nicht nach Schema spielt, auch kein Schema für ihre Besetzung braucht.
Das Repertoire versammelt moderne Indie- und Soul-Titel sowie groovige Instrumentals. Was diese Songs verbindet, ist nicht das Genre. Es ist die Auswahl: Songs, die jemand wollte, nicht Songs, die allen gefallen. Coverband? Ja. Aber die Sorte, an die man sich am nächsten Morgen noch erinnert.