Silaz ist auf der Suche…Nach sich selbst, nach Freiheit, nach Sicherheit, nach innerem Frieden und der Antwort auf die Frage, ob er jemals ankommt. Seine Songs sein Tagebuch, in dem er diesen Weg verarbeitet und Kraft schöpft. Für sich selbst und für alle, die auch auf der Suche sind.
Von klein an mit Rap aufgewachsen, lässt sich seine Musik zwar dem Deutschrap-Genre zuordnen. Seine Vielseitigkeit aber lässt seine Musik viel mehr sein als einfacher Rap. So gibt es vom 25-jährigen aus der Zürcher Agglo immer wieder musikalische Ausbrüche, die beispielsweise von Pop- oder DeepHouse-Elementen geprägt sind. Was ihn aber trotz der verschiedenen Facetten auf allen Songs auszeichnet, ist sein unverkennbarer Mix aus Energie und Melancholie. Dies verkörpert er auch auf der Bühne: keine gespielte Show, kein inszenierter Character – einfach Silaz, der das Publikum bei seinen Shows sowohl zu Tränen rühren als auch zu wilden Moshpits animieren kann.
So facettenreich seine Musik, so divers waren auch die musikalischen Einflüsse. Seine erste grosse Liebe war George Harrison von den Beatles, gefolgt von Eminem und Bushido oder dem Frankfurter Rapper Vega. Hört man die Songs von Silaz, erkennt man immer wieder unterbewusste Einflüsse genau dieser Artists. Und doch alles mit einer eigenen Note. Denn Silaz ist weder ein Gitarrist aus dem Liverpool der 50s, noch ein Grossstadtkid aus den Strassen Detroits oder Berlins, sondern ein Junge aus der Zürcher Agglo. Nicht umsonst bezeichnet er sich in seinen Songs stolz und oft als „Agglo Kid“. Sein Leben zwischen Zürcher Grossstadtflair, das ihn schon früh in seinen Bann zog und dem Niemandsland der Agglo, gibt seinen Songtexten Alleinstellungsmerkmal. Auch hier: keine gespielte Street-Attitude, keine inszenierte Grossstadtidylle – einfach Silaz.