Als vollendeter Musiker, Autor, Komponist und Interpret nutzt er Noten und Worte, um die Paradoxien seiner Epoche auszudrücken. Sein Werk erforscht die Absurdität dieser Welt – einen schwebenden Raum in ständiger Spannung zwischen reinster Harmonie und dunkelster Agonie. Genährt vom bitteren Gefühl eines sozialen Bruchs, komponiert er auf des Messers Schneide. Dort, wo alles auf dem Spiel steht, schwankt das Leben zwischen der Zärtlichkeit eines Streichelns auf der Wange und der Brutalität eines Schlags ins Gesicht. Seine Musik wird nicht passiv gehört: Sie drängt sich wie ein notwendiges Update auf. Es ist ein direkter poetischer Einschlag, der Körper und Geist trifft – wie eine verirrte Kugel, die man nicht unbeschadet übersteht.