Waldmensch ist mein Soloprojekt zwischen tiefem Waldboden und flimmernder Clubnacht.
Geboren 1984 in Bern, aufgewachsen mit Walkman-Mixtapes, Atari-Tracker und Gen-X-Widerstand, baue ich heute analoge Techno-Skulpturen, die Moos riechen und Maschinen atmen.
Meine Beats entstehen dort, wo Stille schreit: nach einer persönlichen Ausnahmesituation verwandelte ich Verlust- und Heilungsprozesse in Klangspiralen. Das kommende Album „Tief im Moos“ (Wenn Stille schreit) ist kein Track-Sammelalbum, sondern ein offenliegendes Tagebuch aus Subbass, Field-Recordings und rauem 303-Flimmern.
Live fahre ich Hardware-Set-Ups – DrumBrute, 808-Klon, Semi-Modular – plus Spoken-Word-Loops. Stilistisch segle ich zwischen Hard-Techno, Psy-Tek, Analog-Schranz und verträumten Ambient-Breaks.
Für mich ist jeder Gig ein Waldgang: erst das Knistern, dann der Puls. Wenn der Raum danach leiser wirkt als vorher, war es richtig laut genug.