Luis Aellig (*1993) studierte einst klassische Gitarre, heute widmet er sich aber meist angenehmeren Dingen. Hauptsächlich dem Schreiben und Performen eigener Songs. Nachdem er gemeinsam mit Amon Rether das Album «Look at me now» aufgenommen hatte – welches von der Schaffhauser AZ als «derzeit wohl spannendstes Stück Popmusik der Region» bezeichnet wurde und den beiden später den Walter-Bringolf-Musikpreis einbrachte – begann er, vermehrt eigene Songs zu schreiben. Seine Texte sind meist introspektiv und von einer leisen Melancholie durchzogen. Geprägt von einer beständigen Sehnsucht drehen sie sich um Themen wie Freundschaft, Verlust und innere Konflikte. Dass er musikalisch auf der Gitarre zu Hause ist, zeigt sich besonders in den Harmonien, die stets gegen die engen Grenzen des Instrumentes kämpfen und so eine eigene Klangsprache entwickeln, weit entfernt von den gängigen Klischees und trotzdem unverkennbar auf der Gitarre verwurzelt.