Der Berner Beat Maker, Rapper, DJ und Tonstudioinhaber "Meisterbeatz" kam 1991 mit der HipHop-Kultur in Berührung. Von Kindesbeinen auf fasziniert von Rhythmen und Reimen begann er Schweizerdeutsche Texte zu verfassen und nahm sie über selbstproduzierte Beats auf Kassetten auf. Über die Jahre entwickelte er sich autodidaktisch vom Homerecording-Rookie hinaus in die internationale Musiklandschaft.
Meisterbeatz hat den Ruf eines aussergewöhnlich vielfältigen Produzenten. Musikalisch bewegt er sich zwischen Black Music, Electronica und World. Er ist inspiriert vom souligen Funk eines Roy Ayers, dem einzigartigen Beatmaking von J Dilla und DJ Premier oder der psychedelischen Brazil-Jazz-Fusion von Azymuth. Er vermischt den "Boombap" mit Science Fiction-Soundkulissen, integriert "worldwide" Einflüsse und lässt Beats gern etwas den Human Touch statt sie zu quantisieren. Synthesizer, Drummachines, Samples, Zusammenarbeiten mit MusikerInnen - aus diesem Melting Pot schöpft er ständig neues Potential und setzt Massstäbe.
Seine Affinität zu "internationalen Angelegenheiten" führte Meisterbeatz u.a. nach Tschechien (1999) oder zum Rapper "Freestyle" (ex-The Arsonists, NYC, 2004), zum Südafrika/Schweiz-Austauschprojekt Rogue State of Mind (2004-2009, mit zwei CDs und Tourneen mit Live-Bands), zu Remix-Contests (Vindal feat. Coco, Dänemark, 2012) oder nach Südafrika (Tournee mit Burni Aman, 2015). In der Schweiz arbeitete er mit Pionier Black Tiger (2000/2015) oder Wurzel 5 (2001), seiner eigenen Gruppe Whodis? (ab 1996), als Gewinner vom Producer-Contest für die EP "Berne City Allstarz" (2002) oder auf der Beatmaker-Compilation "Beat Enoteca (2013). Weiter gab es Produktionen mit Baze, Greis, MC Rony sowie Kaiser & Dimitri. Im Laufe des jahrelangen Schaffens mit Burni Aman (Kapstadt/Bern) entstand zudem die Single "Masters of the Humanverse", gemeinsam mit ihr und Jean Grae aus Brooklyn (2019) und die darauffolgende EP "Beatronaut" mit namhaften KünstlerInnen aus den USA, England, Südafrika und der Schweiz.