About this Track
- Added on 4 November 2026
- Description
Text:
Und plötzlich bin ich sechsundzwanzig, nicht mehr sechszehn
Ich hab einiges erlebt, ich musste steinige Wege gehen
Ich hab einiges gesehen und ich kann heute zurück blicken
Sie sagen schau in die Zukunft, aber ich nehm mir den Augenblick
Und ich schaue zurück, auf das was einmal war
Auf das, was sich verändert hat, in all den Jahren
Was ist geblieben von dem was war? Was ist heute nicht mehr da?
Und wenn es weg ist, warum vermisse ich es danach?Es ist längst alles nicht mehr so klar
Dinge die früher die Wahrheit waren, sind heute nicht mehr so wahr
Vielleicht weil ich als Jugendlicher verblendet war
Und in jedem zweiten schönen Mädchen n` Engel sah
Vielleicht liegt es an den Problemen, die einfach kamen
Mit all den Jahren kamen leider auch all die Fragen
Zum Beispiel: Warum tragen wir Menschen zu Grabe?
Warum können wir nicht unsterblich sein? Kannst du mir das sagen?Ich stellte so viele Fragen, nie fehlte es an Worten
Und ich erfuhr bisher nie gewollte Antworten
Und mir wurde klar, warum ich die Antworten nicht erfahren wollte
Weil jede Einzelne den Stein des Anstosses anrollte
Es verwirrte, auch weil mir keiner helfen konnte
Aber jeder genau wusste was ich sollte: „Spiel deine Rolle
Arbeit; Karriere; Haus, 2 Kinder mit deiner Olle
Folge dem vorgegeben Weg und vergiss die Kontrolle“Und als Teenager ist es normal zu rebellieren,
Aber heute bin ich hier, nur ein Mann, der zu viel studiert
Ich fühlte mich so eingeengt, ich musste erwachsen werden
Einfach akzeptieren wenn geliebte Menschen sterben
Man darf trauern, man darf lachen, man darf reisen, man darf träumen
Aber nicht sich gegen die Normen der Gesellschaft aufbäumen
Die Welt ist nicht böse, sie muss nur schauen dass alles funktioniert
Ich bin ein Teil der Welt und nicht die Welt ein Teil von mirDoch vielleicht liegt ja alles nur im Auge des Betrachters
Und ein jeder Anderer empfindet die Ratschläge als Pflaster
Vielleicht bin ich ein Querkopf, der sich nicht einordnen will
Und mein einziges Problem ist dass ich nicht weiss was ich will
Und ich gebe zu, auf diese Frage weiss ich die Antwort nicht
Denn ich weiss ich will ich sein, aber was heisst denn Ich?
Ich definiere ich anders als ein jeder, anders als du
Meine Gedanken kommen schon lange nicht mehr zur RuhUnd ich spüre in mir wie ich das Alte vermisse
Es war alles viel leichter, es ist eine Last dieses Wissen
Dieses sich nicht zufrieden geben mit einem einfachen Leben
So wie jeder, aber ich bin nicht wie jeder, und ich stehe im Nebel
Denn in mir bleibt nach wie vor offen die Frage
Was bringt die Zukunft noch an Hoffnung zu Tage?
Was deckt sie auf, wo ich in der Vergangenheit irrte?
Es ist die Erfahrung über Jahre, die mich verwirrteWürde ich nichts wissen, hätte ich keine einzige Frage
Den ich wüsste gar nicht, es gibt mehr zu erfahren
Mir wäre gar nicht klar, dass ich nicht alles weiss
Denn ich wüsste ja nichts, auch nicht, das ich etwas nicht weiss
Und manchmal denke ich mir, würden alle Menschen nichts wissen
Wäre wohl alles leichter, keiner würde etwas missen
Keiner müsste der Grösste sein, wie der Grösste schein`
Denn keiner wüsste es gibt mehr als zu sein so kleinIch verstehe meine Worte sind nichts wert, alles nur Theorie
Denn das ist die Realität und nicht etwa Playmobil
Im Leben bekommt man nicht immer, was man verdient
Oder doch? Denn wer bestimmt wer was verdient? Hmm
Sind wir es selber, ist jeder seines Glückes Schmied?
Warum wird dann nicht jeder der liebt auch zurück geliebt?
Warum gibt`s dann Rassismus gegen Schwarze und Fremde?
Meistens reichen dir diese Leute die HändeDas wirft die Frage auf wie man Glück definiert
Glück ist nicht patentiert, Glück gibt’s dort wie hier
Einer ist glücklich wenn er hoch im Norden friert
Ein anderer wenn er vor der Staffelei den Morgen studiert
Es gibt Leute die frei sind, aber das Glück ist Ihnen fern
Es gibt Gefangene deren Augen funkeln wie ein Stern
Bedeutet das, die Umstände sind gar nicht von Bedeutung
Basiert Glück nur auf Glaube und bedeutet es wahre Erleuchtung?Ich weiss nicht, ich stelle die Frage offen in den Raum
Auf eine Antwort zu bauen, traue ich mich kaum
Denn ein jeder hat seine eigene Theorie zu diesem Thema
Glaube wie alle, folge dem grossen Schema
Oder bilde dir deine eigene Verschwörungstheorie
Aber darauf schwören würdest du im ganzen Leben nie
Ich weiss einzig und allein was Glück für mich bedeutet
Für mich bedeutet Glück innerer Frieden – ich bin geläutert Für mich bedeutet Glück, wenn ich frei sein kann
Frei von allem Zwang, frei sein kann wie ein richtiger Mann
Und ich mein nicht frei im Bezug auf Geschlechtsverkehr
Ich mein frei sein, ich muss mich nicht setzen zur Wehr
Gegen negative Gedanken, weil sie nicht existieren
Ich kann daher einfach alles auf der Welt ausprobieren
Ich kann in meinen Gedanken voller Freude in die Sonne schauen
Ohne geistigen Zaun Texte schreiben bis zum MorgengrauenIch kann die Liebe meiner Liebsten geniessen
Oder schon nur einem Bach zu sehen beim fliessen
Ja Glück ist für mich so vielseitig und unfassbar
So unfassbar wie fliessendes Wasser
Und es ist machbar das Glück herbeizuführen
Aber manchmal ist sie verschlossen diese eine Tür
Es gibt unzählige Faktoren die wichtig sind
Jedes prägende Erlebnis als kleines oder grosses KindUnd heute sitze ich hier und schreibe diesen Text
Ich schreibe alleine, in der Nacht, in meinem alten Nest
Das noch das gleiche ist wie als ich 16 gewesen bin
Dadurch wird mir klar, dass ich nicht am verwesen bin
Ich mag mich alt fühlen, aber ich bin nach wie vor jung
Ich bin glücklich, ich habe n` Job, ich bin gesund
Das ist längst alles nicht mehr selbstverständlich
Leider vergessen wir Menschen dies ständigMeine Zeit auf der Welt ist in der Länge relativ
Aber eines habe ich gelernt, denke nicht negativ
Ich hab gelernt dass ich dankbar sein sollte
Auch wenn nicht alles so lief wie ich`s wollte, ich nicht alles erreichen konnte
Wurde ich doch mit jeder Stunde an Erfahrung reicher
Und mit jeder Erfahrung wurde ich auch reifer
im Nachhinein kann ich es positiv sehen, ich muss nur noch lernen
schon in der Gegenwart jede Situation positiv zu nehmen
Dann bin ich dem Sinn des Lebens vielleicht schon ganz nah
Vielleicht auch ganz fern aber fühl mich dann wenigstens wunderbar
Das war ein bisschen Poesie, vergesst es nie. Keep it real. - Album Wägschattä
- Year of creation 2026
- Director Adrian Herrmann
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Credits
Track Nr. 16 des Konzeptalbums Wägschattä
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Interpret: Schattä
Titel: Ein bisschen Poesie
Album: Wägschattä
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Beteiligte:
Lyrics: Schattä
Recording & Arrangement: ND Light
Producer: Art Productions Beats (Arturo Olmeda)
Beat: "Piano Sad"
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🎤 INHALT
"Guete Tag, mi Name Ädu Herrmä u i hoffe dir chöit öich für das hie erwärme"
Mit denä Ziile us "Es Zeiche" begrüss i di ganz herzlich uf mim Youtube-Kanal. Schön hesch dr Wäg da häre...