The Bad Banks, ein Kind der aktuellen Wirtschaftskrise: Vier vom Börsencrash gebeutelte ex-Banker im besten Alter therapieren sich gemeinsam von ihrer gescheiterten beruflichen Karriere. Desillusioniert und vom kapitalistischen System im Stich gelassen, tauschten sie, gezwungenermassen, den Armani-Anzug gegen ausgemergelte Jeans und abgetragene Second-Hand T-Shirts, Notebook und Handy gegen Gitarre und Mikrofon, Börsenkurse gegen geradlinige Rocksongs mit frechen Texten. Initiiert wurde das Projekt von Max Weissmüller (voc und guit), übrigens ein entfernter Verwandter des wohl bekanntesten Tarzan-Darstellers Johnny Weissmüller. Max trifft, so will es der Zufall, auf Dirk Lerch (drums), welcher am gleichen Tag seine letzten Habseligkeiten in einer Kartonbox auf die Wall Street trägt. Beide beschliessen, ab sofort gemeinsame musikalische Wege zu gehen. In der Kneipe trifft man auf Thommy Frommherz (vox und guit), welcher in letzter Minute davon abgehalten werden kann, einer evangelikalen Erweckungsbewegung beizutreten. Im Hafen von New York trifft das Trio auf Olaf Vargas (bass), Sohn eines nordischen Seefahrers und einer ausgewanderten Halbadligen aus dem Geschlecht Aragon. Auf einem gemeinsamen Trip zu den Cayman Islands, finanziert mit den Erlösen der letzten noch rechtzeitig abgezweigten Rohstofffutures, entsteht ein Set von Songs, welche das Potential haben, noch die letzte Aktie im Keller zu versenken. Nun sind sie zurück, heiss darauf, ihre Songs in die Welt hinauszurocken: The Bad Banks are on return from the caymans!