Vandalism – Die Entstehung einer Rockband, wie sie im Buche steht
Es war das Jahr 2003, als der Klang der Rebellion das verschlafene Schwyz heimsuchte. Reto, ein Typ mit zu viel Energie und einer Vorliebe für Krach, legte sich ein Schlagzeug zu – nicht, um leise zu üben, sondern um die Mauern zum Beben zu bringen. Er wusste genau, wem er diesen Lärm antun wollte: Pascal, der schon lange mit seiner Gitarre Feuer und Flamme spuckte. Die beiden waren wie Benzin und Zündholz – ein explosiver Mix, bereit, die Welt in Flammen zu setzen.
Doch sie brauchten noch den tiefen, dröhnenden Bass, der ihrem Sound die richtige Dosis Herzschlag verleiht. Hier kam Urs ins Spiel. Mit einem Bass, der brummte wie ein wütender Bär, schloss er sich den beiden an. Gemeinsam fanden sie Unterschlupf in einem heruntergekommenen Proberaum – bald nur noch als „Rüümli“ bekannt – den sie selbst mit viel Schweiß und Rock'n'Roll-Spirit aus dem Boden stampften.
Anfangs coverten sie die Songs ihrer Idole, aber schnell wurde klar: Sie hatten ihren eigenen, unverkennbaren Sound. Es war roher, dreckiger Grunge-Rock – so wild und ungezähmt wie die Band selbst. Der Name „Vandalism“ war keine leichte Entscheidung, aber er passte wie die Faust aufs Auge: Es ging nicht um Zerstörung, sondern um die Rebellion gegen das Alltägliche, gegen das Normale.
Seitdem rocken sie die Bühnen der Region, schrecken vor nichts zurück und leben den Traum, den sie in diesem schäbigen kleinen „Rüümli“ begonnen haben.
Vandalism – Eine Band, die man nicht nur hört, sondern die man spürt.