Klassisch, archaisch, sinnlich – der Sound von Grand Raspail x The Marquee mischt Old-School-Melodien mit verdrehten Gitarrenlinien, groovigen Sub-Bass-Samples, neu zusammengeschnittenen Off-Voices und blutig gebratenen Drum-Beats.
Grand Raspails Stimme – auf Englisch, Französisch, Arabisch … – skandiert, trägt und verleiht Seele und Soul; das Schreiben entlehnt den 60er- und 70er-Jahren seine Lieblingsthemen (Psychedelik, Sinnlichkeit, Protest) und der heutigen Zeit seine Art, sie auszudrücken (Ironie, Lässigkeit).
Die Drums von The Marquee singen, verankern den Groove, geben ein urbanes, siebzigerhaftes Tempo vor; der Schlag ist ebenso hartnäckig wie virtuos und raffiniert. Und vom Rhythmus zu den Melodien erkundet und dialogisiert das Duo in völliger Freiheit – mit der übersprudelnden Energie, die diesem Format so gut steht; ein wahres Old-School-Festmahl.
Live riecht es nach einem clandestinen Konzert in einem Keller, tarantinoeske Atmosphäre: nüchtern, fiebrig, körperlich, distinguiert! Man entkommt dieser Trance nicht, in die der Sound des Duos einen vollständig hineinzieht.
Und über genau diesen Sound sagt JON SPENCER, der Papst des New-Yorker Garage-Blues, nur das Beste: “What a sound !!!!”
Und doch sind sie nur zu zweit …
Grand Raspail x The Marquee!